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Cannabis Angebot weitaus größer als die Nachfrage – Hunderttausende Kilogramm Cannabis lagern ungenutzt

Lange wurden Cannabis Aktien an der Börse heiß gehandelt: steigende Kurse und gar Verhundertfachungen des Kapitals waren keine Seltenheit. 2019 war jedoch das Jahr, in dem zahlreiche Aktionäre herbe Verluste erlitten. Die Analyse und die Infografiken von Kryptoszene.de legen nahe, dass die Überproduktion an Cannabis ein nicht unwesentlicher Faktor für den Rückgang sein könnte. 

In den Staaten mit dem größten Anteil an der Cannabis Produktion wird weitaus mehr Cannabis produziert und gelagert, als es verkauft wird: Alleine in Kanada lagerten im August 2019 328.187 Kilogramm Cannabis, hiervon wurden in besagtem Monat nur 12.917 verkauft. Dies geht aus den Daten des “Government of Canada” hervor. Zudem kann ein klarer Trend festgestellt werden. Die Kluft wird Monat zu Monat größer, die Lagerbestände nehmen stark zu, die Verkäufe steigen jedoch nur geringfügig an.

6 interessante Infocharts von Kryptoszene.de, welche die Kluft zwischen Produktion und Verkauf von Cannabis verdeutlichen

Kanada kommt beim Cannabis-Anbau eine besonders wichtige Rolle zu. Branchengrößen wie Canopy Growth und Aurora Cannabis haben hier ihren Sitz. Allerdings wird auch in zahlreichen US-Bundesstaaten Cannabis angebaut. Hier zeigt sich ein ähnliches Bild, als in Kanada. Im Staat Oregon lagern rund 450.000 Kilogramm Cannabis. Dieses scheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht genutzt zu werden.

Verhältnismäßig geringer Cannabis-Absatz in Deutschland

In Deutschland wurde im Jahr 2018 etwa 3.100 Kilogramm an Cannabis (legal) importiert. Dies macht deutlich, wie hoch die Bestände in Kanada und Oregon mit knapp 330.000 bzw. 450.000 Kilogramm zu sein scheinen. Dennoch entschied das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dass künftig auch Cannabis in Deutschland angebaut werden soll. Insgesamt wurden dieses Jahr Zuschläge für den Anbau von jährlich 2.600 Kilogramm Cannabis erteilt.

Mögliche Auswirkung auf Cannabis Aktien

Zwar spricht der drogenpolitische Sprecher der Linken davon, dass der “Markt leer gefegt” sei und es “Lieferengpässe” gäbe. Allerdings legen die Daten eher nahe, dass es ein Überangebot gibt. Vielmehr scheint es, dass der Hype rund um das “grüne Gold” dazu geführt hat, dass die Unternehmen weitaus mehr Cannabis anbauen, als es dafür Abnehmer gibt. Dies könnte den Cannabis Preis drücken und damit womöglich auch zahlreichen Cannabis Aktien schwer zusetzen.

 

 

Photo by herbalhemp (Pixabay)

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