Porsche Aktien kaufen

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Porsche Aktien kaufen
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Über Online-Exchanges ist es längst sehr einfach geworden, Aktien zu kaufen. Auch in die Porsche Aktie kann man über entsprechende Anbieter investieren. Das deutsche Traditionsunternehmen hat in den vergangenen Jahrzehnten genügend Anlass gegeben, um den Kauf von Unternehmensanteilen zu rechtfertigen. Aber wie sieht das für die Zukunft aus? Handelt es sich bei Porsche nach wie vor um ein vielversprechendes Investment? Wie es um das Unternehmen steht und ob die Aktie Potenzial bietet, haben wir uns genauer angesehen.

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Produkt unterliegt Schwankungen. Ein Investment setzt Ihr Kapital einem Risiko aus.

Porsche Aktie als Investition – die Vor- und Nachteile

Porsche Aktie kaufen oder warten? Buy-Argumente

Porsche ist ein Automobilhersteller, der einen hervorragenden Ruf besitzt. Vor allem die Sportwagen genießen einen nahezu legendären Ruf unter vielen Fans. Das in Stuttgart-Zuffenhausen ansässige Unternehmen beschäftigt nahezu 30.000 Mitarbeiter und verzeichnet einen Umsatz von mehr als 23 Milliarden Euro. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 1931 von Ferdinand Porsche.


Man muss bei der Porsche Aktie beachten, dass man nicht direkt in den Autobauer investiert, sondern in die Porsche Automobil Holding. Es handelt sich hierbei um eine Beteiligungsgesellschaft, die aus dem Autohersteller Porsche im Jahr 2007 hervorgegangen ist.
Die Porsche Automobil Holding hält einen beträchtlichen Anteil an der Volkswagen AG. Und der Autokonzern Porsche gehört wiederum der Volkswagen AG. Die Porsche Automobil Holding ist nicht irgendein Anleger von Volkswagen. Man hält über 52,2% der Stimmrechte an der Volkswagen AG. Dadurch kontrolliert die Porsche Automobil Holding den wolfsburger VW-Konzern im Grunde.

Porsche Aktie verkaufen? Sell-Argumente

Langfristig gesehen ist die Porsche Aktie eine ziemlich beeindruckende Erfolgsgeschichte. Seit den späten 90er Jahre hat sich der Kurs langfristig enorm gesteigert. Allerdings sind insbesondere im Zuge der Volkswagen Beteiligung um 2009 die Kurse auch extrem eingebrochen. Die damaligen Höchststände von über 150,- Euro konnte man bis heute bei weitem nicht wieder erreichen. Derzeit steht die Porsche Aktie bei ungefähr 52,- Euro und hat in den vergangenen Jahren recht wenig Dynamik mit leichter Tendenz nach oben gezeigt.

Vor allem der große Skandal rund um die gefälschten Abgaswerte, in den vor allem Volkswagen verwickelt war, hat der Porsche Aktien zuletzt doch geschadet. Die große Frage wird sein, wie sich Volkswagen in den kommenden Jahren von dieser Krise wird erholen können. Denn vom Schicksal VWs ist letztlich auch die Porsche Aktie abhängig.

Porsche Aktie kaufen – Ja oder Nein?

Die Porsche Aktie ist mit viel Prestige verbunden. Anleger assoziieren mit dem namen Porsche einen der renommiertesten Hersteller von Sportwagen der Welt. Und mit den großen Anteilen an der Volkswagen AG verfügt die Porsche Aktie über viel Stimmgewicht in der Automobilindustrie. Insgesamt sind dies solide Vorzeichen, um eine gute Performance hinzulegen. Allerdings muss man, sofern man sich mit dem Gedanken spielt, diese Aktie zu kaufen, eines fragen: Wie gut wird Volkswagen in den nächsten Jahren abschneiden? Und diese Entwicklung ist alles andere als klar. Die Porsche Aktie ist eben keine Investition in den Sportwagenhersteller.

Die Marke Porsche leistet nur einen verschwindend geringen Anteil am Erfolg von Volkswagen, an dem die Porsche Automobil Holding beteiligt ist. Allerdings gibt es einige Anleger, die sich langfristig zur Porsche Aktie bekennen: So hält etwa das ölreiche Land Katar einen 10-prozentigen Anteil an Porsche. Und die Unternehmensführer selbst, die Familie Piech, ist selbst voll in den Konzern investiert. Die Familie ist direkt verwandt mit der Familie Porsche. So gesehen kann man den Porsche Konzern in gewisser Weise als ein gigantisches Familienunternehmen betrachten. Jedenfalls hat die Familie Piech schon seit geraumer Zeit und in mehreren Generationen bei Porsche das Sagen.

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Porsche Aktien Preis, Kurs & Kennzahlen

Mit aktuell 57,- Euro und einer Marktkapitalisierung von 8,7 Milliarden Euro ist Porsche aktuell recht günstig bewertet. Zumindest wenn es nach zahlreichen Analysten geht. Die Tradingview-Analyse, welche anhand der Auswertungen und Kaufempfehlungen dieser Analysen erstellt wird, empfiehlt die Aktie zum Kauf.
Die Porsche Automobil Holding selbst besticht durch ihre schlanke Struktur. So arbeiten lediglich 972 Mitarbeiter für die Aktiengesellschaft. Der Höchstkurs der Porsche Aktie liegt schon mehrere Jahre zurück. Noch vor dem Einstieg in Volkswagen hatte man einen Kurs jenseits der 150,- Euro verzeichnet.


Der Kurs liegt also gut zwei Drittel unter den Höchstständen von 2007. Die große Frage ist also, ob es eine realistische Chance gibt, dass man in den kommenden Jahren ähnliche Kurse erneut erreichen kann. Und diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten.
So hat Volkswagen in den letzten Jahren schwierige Zeiten hinter sich: Der Abgas-Skandal hat dem Konzern viel Geld und Reputation gekostet. Auch die Geschäfte sind schon mal besser gelaufen. Allerdings hat die VW Aktie in den letzten Jahren durchaus eine gute Performance hingelegt. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass sich langfristig wieder stabilisieren kann, wovon vor allem die Porsche Aktie profitieren wird.

Porsche Aktien in Deutschland kaufen in 3 Schritten

Wenn man die Porsche Aktie kaufen möchte, so lässt sich dies heutzutage sehr einfach über einen Online-Broker erledigen. Die Registrierung ist sehr einfach, und nach einer Hinterlegung von Kapital, kann man auch schon mit dem Handel beginnen. So einfach kann man in drei Schritten Porsche Aktien kaufen:

 

1. Wie viel Porsche gehört ins Portfolio?

Für die Entscheidung, wie viele Aktien von Porsche man investieren möchte, sollte man sich genügend Zeit nehmen. Schließlich geht es um das eigene Vermögen. Vor allem sollte man ein gutes Verhältnis zwischen Risiko und Sicherheit eingehen. Die Gewichtung der Porsche Aktie im Depot ist hierbei entscheidend. Wenn man dies für sich persönlich geklärt hat, kann man sich schon an die Registrierung und Barhinterlegung machen.

Empfohlener Anteil am Aktiendepot: 3-10%
Empfohlener Anteil am Gesamtvermögen: 0,01-3%

Schritt 2: Wo Porsche Aktien Kaufen? Beim Online Broker (ohne Sparkasse)

Online-Broker wie eToro und Plus500, die wir hier genauer miteinander verglichen haben, zählen zu guten Angeboten im Internet. Der Vergleich von mehreren Online-Brokern lohnt sich, da die Unterschiede vor allem in Sachen, Transaktionsgebühren und User Interface sehr unterschiedlich sein können. Wenn man sich genügend Zeit nimmt, und eine Entscheidung getroffen hat, geht es an die Registrierung. Diese erfolgt meist innerhalb weniger Minuten. Um den Handel mit Porsche Aktien zu beginnen, muss man seinen Account zunächst auch verifizieren. Dies kann sehr einfach über eine Telefonnummer getan werden.

 

Schritt 3: Porsche Aktien online kaufen

Wenn man einen Anbieter für sich gefunden hat und ein Account zum Traden angelegt ist, dann braucht man nur noch eine Einlage zu tätigen. Die meisten Anbieter haben mehrere Möglichkeiten, von einer Banküberweisung bis zu Kreditkartenzahlungen im Angebot. Sobald das Geld am Konto ist, kann man auch schon mit dem Handel beginnen. Viele Anbieter ermöglichen nicht nur, auf steigende Kurse zu setzen, sondern auch, von fallenden Kursen zu profitieren. Man spricht in diesem Fall von Short-Selling.

eToro hat im Vergleich aller Aktienbroker die Nase vorne. Aktien sind sowohl direkt in das Depot aufzunehmen, als auch per CFDs einfach und kurzfristig zu handeln. Auch der Handel mit Kryptowährungen ist bei diesem Anbieter möglich, sowie Traden per Paypal. Auch ein soziales Händlernetzwerk ist verfügbar.

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Porsche Aktien immer noch kaufen? Ein Blick in die Geschichte

Gegründet wurde Porsche bereits im Jahr 1931. Der Ingenieur Ferdinand Porsche hatte zunächst ein Konstruktionsbüro gegründet. Im Jahr 1945 ging dieses in eine Automobilfabrik auf. Vor allem mit Sportwagen erzielte das Autohaus von Beginn an durchschlagende Erfolge.

In den 1940er Jahren wurden erstmals Kooperationen mit dem Volkswagenwerk eingegangen, aus dem später die Volkswagen AG wurde. Man arbeitete vor allem was die Weiterentwicklung und das Design betraf, eng zusammen.

In den 70er und 80er Jahren konnte der Sportwagenhersteller sich durchwegs gut auf dem Markt behaupten. Man hielt sich stets daran, kleine Stückzahlen zu produzieren. Selten produzierte man mehr als 50.000 Fahrzeuge pro Jahr. Mit einem Crash des US-Dollars, geriet Porsche allerdings in Turbulenzen. Der US-Markt war einer der wichtigsten für Porsche geworden. Dies führte dazu, dass man in den frühen 90er Jahren mitunter beträchtliche Verluste schrieb.

Um das Ruder herumzureißen, wurde Wendelin Wiedeking 1993 als Vorstandsvorsitzender vereidigt. Und der tat dem Unternehmen gut. Man entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zum rentabelsten Autohersteller der Welt. Im Jahr 2006 war Porsche mit 97.000 produzierten Fahrzeugen der kleinste unabhängige deutsche Autoproduzent. Zudem verdiente kein Hersteller mehr Geld pro Fahrzeug.

Porsche hatte seit den 80er Jahren die Anteile an Volkswagen kontinuierlich erweitert. 2007 wurde die Porsche AG, die längst über 30% der Volkswagen Stammaktien hielt, in die heutige Porsche Automobil Holding SE umgewandelt. Der Autohersteller wurde als Tochterunternehmen weitergeführt.

Da wegen Finanzierungsproblemen die geplante Übernahme von Volkswagen scheiterte, nutzte Volkswagen umgekehrt die Möglichkeit, Porsche zu kaufen. Bis zum Jahr 2012 wurde der Autohersteller Porsche schließlich komplett von Volkswagen übernommen.

Zuletzt sorgte der Abgas-Skandal für Aufsehen, der vor allem bei Volkswagen enorme Schäden angerichtet hat. Aber auch Porsche musste über 20.000 Stück des Porsche Cayenne zurückrufen und nachrüsten. Bis heute leiden beide Hersteller an den Folgen dieses Skandals.

Die Porsche Aktie in der Prognose 2019

Wie wird es also mit der Porsche Aktie weitergehen? Um diese Frage zu beantworten, muss man den Gesamtmarkt betrachten. Entscheidend für den Erfolg der Porsche Aktie ist die Performance von Volkswagen.

Und der Autobauer steht zwar nach wie vor sehr gut da, trotz aller Skandale. Allerdings muss sich VW großen Herausforderungen stellen. Zum einen ist man gefordert, in Schwellenländern, allen voran China, konkurrenzfähig zu bleiben. Dort setzen vor allem chinesische und japanische Hersteller dem wolfsburger Autobauer zu. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, kam man zuletzt selbst an der umstrittenen Errichtung eine Fabrik in China nicht vorbei.

Ein weiterer Aspekt, der Porsche Aktien zum Erfolg verhelfen könnte, wäre eine erfolgreiche E-Mobilität-Strategie. Allerdings ist klar, dass auch Porsche und Volkswagen in den letzten Jahren diesbezüglich ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Andere Hersteller haben diesen neuen Markt längst erschlossen, und machen es den alteingesessenen Autobauern schwer.

Für das Unternehmen spricht die starke Strahlkraft, die immer noch von den Kernmarken Porsche und Volkswagen ausgeht. Kaum ein Hersteller hat ein höheres Ansehen. Sei es Porsche im Bereich Luxus-Sportwagen, oder Volkswagen was den Massenmarkt betrifft. Selbst die Abgas-Skandale konnten dem Ruf dieser beiden Hersteller wohl nur vorübergehend schaden.
Wenn die Porsche Aktie auf etwas bauen kann, dann ist es der Wert seiner Marken, gemeinsam mit der hohen Produktqualität.

Fazit:

Porsche ist in der Automobilindustrie ein Name, der nach wie vor über viel Prestige verfügt. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass man mit der Porsche Aktie nicht nur in den Automobilhersteller von Sportwagen investiert. Denn die Porsche Automobil Holding SE hält vor allem Anteile an Volkswagen. Und zu Volkswagen wiederum gehört der Autohersteller Porsche. So gesehen ist klar, dass man mit dem Kauf von Porsche Aktien auch die Entwicklung von VW einbeziehen muss. Dieser Umstand macht die Entscheidung, ob man die Porsche Aktie kaufen oder verkaufen sollte, komplex. Allerdings wird die Aktie von zahlreichen Analysten zum Kauf empfohlen, da die schwierigen vergangenen Jahre überwunden scheinen. Ob es gelingen kann, Volkswagen, sowie auch die anderen Marken gut auf die kommenden Jahre vorzubereiten? Man wird sehen. Fest steht, wenn dies gelingt, wird auch die Porsche Aktie davon profitieren.

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Produkt unterliegt Schwankungen. Ein Investment setzt Ihr Kapital einem Risiko aus.

 

Porsche Aktien Kaufen oder nicht – FAQs

Wie profitiert ein Anleger von der Porsche Dividende?
Porsche Aktien kaufen Sinn – denn nicht nur von den Kursen kann man bei den richtigen Kaufentscheidungen möglicherweise profitieren. Auch mit einer hohen Dividende kann man bei dem stuttgarter Unternehmen rechnen.
Wann wird ausgezahlt?
Die Dividende wird bei der Porsche Aktie ein mal pro Jahr ausbezahlt. Allerdings ist dies nur dann gültig, wenn man tatsächlich in die Aktie investiert. CFDs etwa haben keinen Anspruch auf Dividenden. Es empfiehlt sich unbedingt, einen Broker zu wählen, bei dem man tatsächlich die Aktie kaufen kann, und nicht etwa CFDs.
Auf welchem Index ist Porsche gelistet?
Die Porsche Aktie ist am Deutschen Aktien Index gelistet, sowie an der XETRA.
Porsche Aktien kaufen: So wird es gemacht
Die Aktien von der Porsche Automobil Holding kann man auf zahlreichen Online-Exchanges handeln. CFD Broker wie eToro ermöglichen das Setzen sowohl auf steigende, als auch auf fallende  Kurse.