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Was versteht man unter einem Aktien Spread und wie setzt er sich zusammen?

Raphael Adrian

Aktien SpreadWer sich mit dem Thema Aktien auseinandersetzt stößt früher oder später auf den Begriff Aktien Spread.

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines bestimmten Vermögenswertes.

Spreads sind eine übliche Art, wie Trading-Plattformen Gebühren erheben und ihr Geld verdienen.

Aber wie genau setzt sich dieser zusammen? Und wie kann man Geld sparen?

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Was ist ein Spread bei Aktien? Aktien Spread erklärt:

Ein Aktien Spread beim Aktienkauf ist die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis. Sprich, die Differenz zwischen Bid und Ask eines Brokers. Der Ankaufspreis (Bid) ist dementsprechend der Preis, welchen man bezahlt, um zu verkaufen. Wobei hingegen der Verkaufspreis (Ask) jener Preis ist, den man bezahlt, um etwas zu kaufen.

Das Ganze wird dann als Bid-Ask-Spread (oder auch Geld-Brief-Spanne) bezeichnet und beschreibt im Rahmen einer Wertpapiertransaktion den Preisunterschied zwischen dem angebotenen Käuferpreis und dem angebotenen Verkäuferpreis.

Bid ist der Geldkurs und steht für den höchsten Preis, den der Käufer bereit ist, für eine Aktie zu bezahlen. Ask ist der Briefkurs, welcher für den niedrigsten Preis steht, zu dem der Verkäufer bereit ist, zu verkaufen. Die Differenz nennt sich kurz gesagt einfach Spread.

Beispiel (vereinfacht)

Liegt ein Angebot des Verkäufers bei 40 und das Gebot vom Käufer bei 35, so gibt es einen Spread bei 5.

Das liegt daran, dass der Verkäufer zum höchstmöglichen Preis verkaufen möchte, währenddessen der Käufer versucht, so preisgünstig wie möglich zu kaufen.

Die Kursangabe, die beide Werte in eine Beziehung setzt und deren Differenz den Spread bilden, wird als Quotierung bezeichnet. Üblicherweise schreibt man: Aktie 45/50. Wenn der Spread zu hoch ist, kommt es zu keiner erfolgreichen Transaktion.

Definition Briefkurs/Ask

BriefkursDer Briefkurs, oder auch Ask genannt, ist der niedrigste Preis, zu dem der Verkäufer bereit ist, zu verkaufen. Der Verkäufer bietet somit die Aktien an und hat ein verbrieftes Recht, den Briefkurs zu bestimmen.

Normalerweise ist der Briefkurs immer höher, als der Geldkurs, da der Anbieter beziehungsweise Verkäufer versucht, den höchstmöglichen Preis für seine Aktien zu erzielen.

Definition Geldkurs/Bid

Geldkurs

Der Geldkurs, oder auch Bid genannt, ist der Nachfragekurs und wird von denjenigen bestimmt, die kaufen möchten.

Der Geldkurs ist der höchste Preis, den der Käufer bereit ist, für eine Aktie zu bezahlen.

 

Spreads beim CFD Handel

Im CFD Handel ist zudem der Spread auch der wichtigste Kostenpunkt, welchen der Trader an den CFD Broker zu bezahlen hat. Je kleiner also der Spread ist, desto niedriger sind die Kosten für den Trader (und umgekehrt).

Hinweis: Wenn die angebotene Menge sehr viel höher ist als die Nachfrage, geben sich Verkäufer oft auch mit niedrigeren Preisen zufrieden. Das gilt auch umgekehrt: Wenn die nachgefragte Menge niedrig ist, ist der Käufer bereit, mehr zu zahlen. Oft geht es um geringe Beträge, in dem sich der Spread bewegt. Dieser multipliziert sich jedoch mit der Anzahl der Anteile.

Während den Haupthandelszeiten des jeweiligen Basiswertes unter normalen Marktbedingungen ist der Spread in der Regel fix.

Große Spreads weisen oft auf einen illiquiden Markt oder eine hohe Volatilität hin.

Je häufiger ein Wertpapier gehandelt wird, desto enger ist der Bid-Ask-Spread. Beliebte Werte wie der DAX Index, Dow Jones, Gold oder das Währungspaar EUR/USD haben im Vergleich zu „exotischeren“ Basiswerten einen kleinen Spread.

Kursvolatilität Auch die Kursvolatilität (das Ausmaß der Schwankung von börsengehandelten Wertpapieren und Güter) hat eine Auswirkungen auf Spreads. Tendenziell klaffen bei volatileren Kursen die Geld- und Briefkurse stärker auseinander als bei stabiler Kursentwicklung mit geringen Schwankungen. Relativ stark wirken sich Spreads bei Derivaten aus. Dies resultiert aus der gerade hier gegebenen hohen Kursvolatilität in Verbindung mit dem sehr oft eingebauten Hebeleffekt.

CFDs sind eine beliebte Methode, um verschiedene Vermögenswerte zu traden, die eine größere Flexibilität bietet – beispielsweise gehebeltes Trading und Leerverkäufe.

CFD-Trading beinhaltet nicht den Kauf von echten Vermögenswerten und es fallen Spreads und Übernachtgebühren an.

Spreads beim Forex Handel

forex handelSpreads am Forex Markt bezeichnet man als PIPS. Dies steht für die Abkürzung Price Interest Points und bezeichnen das Maß für die Kursänderung eines Währungspaares.

Bei Devisenpaaren werden auch die Spreads in Pips angegeben. Für FX-Paare, die mit 5 Kommastellen quotiert werden, entspricht 1 Pip der Veränderung der 4. Stelle nach dem Komma (1 Pip = 0,0001).

Auswirkung des Spreads auf den Aktienpreis

Wie bereits erwähnt sind Briefkurse immer höher als Geldkurse. Umgekehrt würde es nämlich kaum Sinn machen, denn das würde bedeuten, dass Verkäufer ihre Wertpapiere billiger abgeben würden, als was der Käufer dafür anbieten würde. Bei einem normal funktionierenden Markt ist dies also schon einmal faktisch ausgeschlossen.

Der Aktien Spread wirkt sich also dementsprechend auch auf den Aktienpreis aus. Je höher der Bid-Ask-Spread ist, desto weiter gehen auch die Meinungen der Marktteilnehmer über den gerechten Preis der Aktie auseinander.

In der Regel kommt meistens bei einem Mittelkurs ein Handel zustande.

Beispiel

Eine Aktie wird mit 415 EUR gehandelt. Auf dem Bid liegen 200 dieser Aktien zu je 416 EUR, auf dem Ask hingegen erscheinen die 200 Aktien zu je 414 EUR.

Ein Verkäufer möchte also diese 200 Aktien zu je 416 EUR verkaufen, während Käufer die 200 Aktien für 414 EUR kaufen möchten.

Daraus ergibt sich ein Mittelkurs von 415 EUR, bei welchem letzten Endes auch ein Handel zustande kommt.

Marktplätze mit geringem Spread

Oftmals ist für viele Anleger der Spread die Entscheidung für einen Broker. Gerade deswegen ist es so wichtig zu wissen, ob ein Broker einen engen oder einen weiten Aktien Spread anbietet. Auch wenn der Spread immer gering ist, so kommt mit der Zeit eine größere Summe zusammen. Dies kann man bei einem Anbieter mit engen Spread vermeiden – und somit auch Geld sparen.

eToro

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eToro bietet seinen Kunden eine ausführliche Liste an Spread Kosten an, damit man keine böse Überraschung erlebt. Im Allgemeinen folgt eToro einem einfachen Kostenmodell: Pro Trade wird eine pauschale Gebühr in Höhe von 0,09 Prozent in Form des Spreads erhoben, und zwar unabhängig vom jeweiligen Handelsvolumen. Dabei handelt es sich um eine vergleichsweise niedrige Gebühr. Es fallen zudem keine Ordergebühren an.Die Gebühren der Spreads belaufen sich wie folgt:

Art Spread
Devisen Ab 1 Pip
Rohstoffe Ab 2 Pips
Indizes Ab 100 Pips
Aktien und ETFS (CFDs) 0,09%
Short-Aufträge bei Kryptowährungen (CFDs/Margen) Ab 0,75%

 

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Für den reinen CFD-Handel gedacht, jedoch erlebt man bei Plus500 keine Überraschungen. Plus500 bietet Kunden die meisten seiner Dienste kostenlos an, und die wenigen Gebühren, die sie einheben, werden im Voraus angegeben. Plus500 verrechnet seine Leistungen anhand der Spread, und wenn man eine Position eröffnet, zahlt man genau diesen. Dieser Spread wird in die von Plus500 angegebenen Preise integriert und ist keine zusätzliche Gebühr oder Abgabe, die man zusätzlich zu den angegebenen Preisen zu zahlen haben.

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Bei Capital.com fallen keine Gebühren für die Einzahlung, Entnahme, Echtzeit-Kursdaten, Eröffnen oder Schließen von Positionen, Schulungsmaterialien oder dynamischen Diagramme und Indikatoren an. Dafür gibt es jedoch individuelle Spread- und Übernachtgebühren.

Der Spread wird immer in das von Capital.com angebotene Rating miteinbezogen und ist keine zusätzliche Gebühr, die man verrichten muss. Der Spread ist abhängig vom jeweiligen Handelsinstrument. Um den Spread bei Capital.com herauszufinden, meldet man sich auf der Seite an, sucht nach dem gewünschten Handelsinstrument und klickt auf der rechten Seite auf den Abschnitt „Fixed Spread“ – dieser gibt Informationen über fixierte Spreads.

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Bei XTB hat man die Möglichkeit, drei verschiedene Kontotypen auszuwählen. Diese wären Basic, Standard und Pro. Der Spread hängt vom ausgewählten Kontotyp und den gehandelten Märkten ab.

Der Spread auf dem Basic-Konto ist fix. Der niedrigste Spread liegt bei 1,6 Pips. Der Spread auf dem Standard-Konto ist variabel. Hier beträgt der niedrigste Spread 0,9 Pips. Zu guter Letzt ist der Spread auf dem Professional-Konto (Pro-Konto) der Markt-Spread. Der niedrigste hier wiederum liegt bei 0 Pips.

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Fazit: Warum der Spread beim Aktienkauf so wichtig ist

Die Höhe des Spreads ist ausschlaggebend und man sollte bei Transaktionen ruhig nachrechnen.

Trading-Kosten jeglicher Art können sich mit der Zeit ansammeln – auch ein enger Spread multipliziert sich je nach Anteile von Aktien.

Gerade im CFD Handel sollte man sich den richtigen Broker aussuchen, der verschiedene Kontomodelle im Angebot hat, um für den individuellen Trader die richtige Kostenstruktur bieten zu können.

Die Wahl des richtigen Brokers in Bezug auf Aktien Spread ist ausschlaggebend dafür, ob man Geld sparen kann oder nicht.

Deswegen empfehlen wir die von uns vorgestellten Broker, da diese sehr enge Spreads anbieten – und somit dabei helfen, beim Kauf von Aktien Geld zu sparen.

FAQ

Wann ist der Spread am niedrigsten?

Die offiziellen Handelszeiten an den US-Börsen sind von 15.30 Uhr bis 22.00 Uhr (deutsche Zeit). Während dieser Zeit werden die Aktien des Index am liquidesten, also mit dem niedrigsten Spread gehandelt.

Was bedeutet Pips beim Handel?

Ein Pip (Price Interest Point) ist eine Einheit beim Devisenhandel, in der die Preisänderung eines Währungspaars angegeben wird. Ein Pip ist eine Änderung des Währungswechselkurses.

Was muss man beim CFD Handel beachten?

Zu hohe Spreads oder Auszahlungsgebühren sind keinesfalls seriös. Wichtig ist, dass man sich für den richtigen Broker entscheidet, der auch auf seiner Seite eine ausführliche Gebührenliste führt und zudem auch einen Risikohinweis bietet.

Erklärungsartikel rund um Aktien
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Raphael Adrian

Nach meinem Journalismus Master 2013 war ich einige Jahre als Freelance Journalist und Autor aktiv. In dieser Zeit spezialisierte ich mich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 bin ich als Kryptoszene Chefredakteur tätig.